WEITERBILDUNG / FORMATION CONTINUE

TEACHING COURSE ON CORONARY ARTERY BYPASS SURGERY ON HUMANOIDS
Friday June 11, 2021

Centre Hospitalier Universitaire Vaudios-Lausanne Switzerland

This course aims to provide excellent insights of the coronary arteries anatomy and surgical strategies associate with surgical revascularization of coronary artery diseases.

You can find all information here (PFD).

Herz- und thorakale Gefässchirurgie - Revidiertes Weiterbildungsprogramm per 1. Januar 2021

Gerne informieren wir Sie über die Revision des Weiterbildungsprogramms Herz- und thorakale Gefässchirurgie, welches per 1. Januar 2021 in Kraft gesetzt wurde und ab sofort auf der SIWF-Webseite eingesehen werden kann. Nachstehend die wesentlichen Änderungen:

  • Formulierung eines Berufsbilds und klare Umschreibung des Fachgebiets (Ziffer 1.1)

  • Dauer und Gliederung der Weiterbildung:

    • Flexibilisierung der Weiterbildung, insbesondere durch zusätzliche Optionen bei der nicht fachspezifischen Weiterbildung. Ziel: Steigerung der Attraktivität des Curriculums für angehende Herzchirurg*innen

    • Dauer (0.5 - 2.5 Jahre) und Spezifizierung (inkl. MD/PhD-Ausbildung) der nicht fachspezifischen Weiterbildung (Ziffer 2.1.2)

    • Nur noch 2 Jahre (statt 3) der fachspezifischen Weiterbildung müssen an Weiterbildungsstätten der Kategorie A absolviert werden (Ziffer 2.1.3)

    • Obligatorische Teilnahme an Weiterbildungsmodulen der SGHC, Morbiditäts- und Mortalitäskonferenzen und multidisziplinären institutionellen Herzteam-Meetings (Ziffer 2.2.2)

    • Obligatorischer Erwerb des Fähigkeitsausweises «Strahlenschutz in der Herz- und thorakalen Gefässchirurgie» (Ziffer 2.2.4)

  • Umfassende Revision des OP-Katalogs (Ziffer 3.4)

  • Umfassende Revision der Facharztprüfung und des Prüfungsreglements (Ziffer 4)

    • Basisexamen Chirurgie ist nicht mehr obligatorisch

    • Schriftliche Prüfung: European Board of Cardiothoracic Surgery Examen oder äquivalente Schweizer oder internationale Prüfung

    • Praktische Prüfung: frühestens im letzten Weiterbildungsjahr und nach Erfüllung von mindestens 80% des OP-Katalogs

    • Zusammensetzung und Aufgaben der Prüfungskommission neu definiert

  • Kriterien für Bildung von Weiterbildungsverbünden (Verträge, Angliederung an Kategorie A Weiterbildungsstätte, Anforderungen an Leiter, Ziffer 5.2)

  • Im Übrigen ist das Weiterbildungsprogramm wie bei allen Revisionen an das aktuelle Muster-Weiterbildungsprogramm des SIWF angepasst worden

Bei Rückfragen steht Ihnen die Geschäftsstelle SIWF (info@siwf.ch) gerne zur Verfügung.

Chirurgie cardiaque et vasculaire thoracique : programme de formation révisé au 1er janvier 2021

Par la présente, nous avons le plaisir de vous informer que le programme de formation postgraduée en chirurgie cardiaque et vasculaire thoracique a été révisé et qu’il est entré en vigueur au 1er janvier 2021. Vous pouvez dès à présent le consulter sur ISFM site internet. Les principaux changements sont les suivants :

  • Formulation d’un profil professionnel et description claire de la discipline (chiffre 1.1).

  • Durée et structure de la formation postgraduée :

    • Flexibilisation de la formation postgraduée, notamment en offrant des possibilités supplémentaires de formation postgraduée non spécifique. L’objectif vise à rendre le cursus plus attrayant pour les futurs chirurgiens cardiaques.

    • Durée (de 0,5 à 2,5 ans) et spécification (y compris la formation MD/PhD) de la formation non spécifique (chiffre 2.1.2)

    • Seulement 2 ans (au lieu de 3) de formation spécifique doivent être accomplis dans des établissements de formation postgraduée de catégorie A (chiffre 2.1.3).

    • Participation obligatoire à des modules de formation postgraduée reconnus par la SSCC, des conférences sur la morbidité et la mortalité et des réunions d’équipe cardiaque multidisciplinaire institutionnelle (chiffre 2.2.2)

    • Acquisition obligatoire de l’attestation de formation complémentaire (AFC) d’expert en radioprotection en chirurgie cardiaque et vasculaire thoracique (chiffre 2.2.4)

  • Révision complète du catalogue des opérations (chiffre 3.4)

  • Révision complète de l’examen de spécialiste et de son règlement (chiffre 4)

    • L’examen de base en chirurgie n’est plus obligatoire

    • Partie écrite : examen du European Board of Cardiothoracic Surgery, ou examen suisse ou international équivalent

    • Partie pratique/orale : au plus tôt au cours de la dernière année de la formation postgraduée et après l’accomplissement au moins 80% du catalogue chirurgical.

    • Nouvelle définition de la composition et des tâches de la Commission d’examen

  • Critères pour la création de groupements de formation postgraduée (contrats, affiliation à des établissements de formation postgraduée de catégorie A, exigences pour la direction, chiffre 5.2)

  • Comme c’est le cas pour toutes les révisions, le programme a été ajusté conformément au modèle actuel pour la rédaction d’un programme de formation postgraduée de l’ISFM.

Le secrétariat de l’ISFM (info@siwf.ch) se tient à votre entière disposition pour toute question.

Ausnahmeregelung Zulassung zur Facharztprüfung

Gerne informieren wir Sie über die vom Vorstand des SIWF am 11. März 2021 genehmigte Revision der WBO mit einer Ausnahmeregelung für die Zulassung zur Facharztprüfung.


Seit dem 1.1.2010 werden nur noch Ärztinnen und Ärzte zur Facharztprüfung zugelassen, die über ein eidgenössisches oder anerkanntes ausländisches Arztdiplom verfügen. Das SIWF reagierte damit auf die Praxis der MEBEKO, welche ausländischen Ärztinnen und Ärzten aus Drittländern das eidgenössische Arztdiplom voraussetzungslos erteilte, wenn das Weiterbildungsprogramm zu einem Facharzttitel erfüllt war und die Facharztprüfung bestanden wurde.


Zurzeit sind 1'372 Ärztinnen und Ärzte aus Drittländern in der Schweiz tätig, welche über kein anerkanntes, jedoch von der MEBEKO überprüftes und registriertes Arztdiplom verfügen. Mangels Staatsvertrag ist in diesen Fällen eine Anerkennung des Arztdiploms nicht möglich. Teilweise haben diese Personen sämtliche Bedingungen für den Facharzttitel erfüllt. Ohne Facharzttitel ist aber eine Weiterbeschäftigung an vielen Spitälern in Frage gestellt. Auf Wunsch des BAG hat die SIWF-Geschäftsleitung einen Lösungsvorschlag ausgearbeitet, der vom Vorstand am 11. März 2021 genehmigt worden ist. Art. 69 WBO ist mit Abs. 3bis wie folgt ergänzt worden:


Wer bereits vor dem 1.1.2010 in der Schweiz in Weiterbildung war und sämtliche Bedingungen des angestrebten Facharzttitels erfüllt, kann zur Facharztprüfung zugelassen werden.


Das bedeutet für die Zulassung zur Prüfung konkret: Ärztinnen und Ärzte, welche von dieser Ausnahmeregelung profitieren möchten, müssen vor der Anmeldung zur Facharztprüfung zwingend eine Standortbestimmung beim SIWF via e-Logbuch erstellen lassen (oder Überprüfung mittels Titelgesuch), womit durch die zuständige Titelkommission rechtsverbindlich festgestellt wird, ob sämtliche Bedingungen des Programms erfüllt sind. Dies ist mit einem Schreiben der Geschäftsstelle des SIWF auszuweisen, in welchem auf die Ausnahmebestimmung von Art. 69 Abs. 3bis WBO hingewiesen wird. In der Beilage lassen wir Ihnen eine solche Muster-Bestätigung zukommen (Beilage).


Wir möchten die Gelegenheit ergreifen, Sie auch noch auf zwei weitere Punkte hinzuweisen:


  • Da davon ausgegangen werden kann, dass die Kandidaten die Ausschreibung von Prüfungsdaten primär über die Websiten von SIWF und den Fachgesellschaften in Erfahrung bringen, soll auf die Publikation in der Ärztezeitung verzichtet werden. Für die nächsten Monate werden wir eine kurze diesbezügliche Information in der Ärztezeitung schalten. Wir sind Ihnen dankbar, wenn Sie uns wie bisher zuverlässig die Prüfungsdaten übermitteln, damit wir diese auf unserer Website publizieren können.


  • Das Merkblatt für die Kandidaten betr. Einsprache bei einer nicht bestandenen Prüfung wurde überarbeitet und kann auf unserer Website heruntergeladen werden (unter Ihrem Fachgebiet – Facharztprüfung – Informationen). Zudem bitten wir Sie, die Adresse in Ihren Rechtsmittelbelehrungen wie folgt anzupassen: SIWF, Einsprachekommission WBT, c/o FMH, Postfach, 3000 Bern 16


Wir danken Ihnen bestens für Ihre Bemühungen.


Für Rückfragen stehen Ihnen Herr Hänggeli und Frau Linder gerne zur Verfügung (info@siwf.ch).

Réglementation d’exception pour l’admission à l’examen de spécialiste

Par la présente, nous vous informons de la révision de la Réglementation pour la formation postgraduée (RFP) par l’ajout d’une réglementation d’exception pour l’admission aux examens de spécialiste, approuvée par le Comité de l’ISFM le 11 mars 2021.


En effet, depuis le 1er janvier 2010, seuls sont admis aux examens de spécialiste les médecins titulaires d’un diplôme fédéral de médecin ou d’un diplôme de médecin étranger reconnu. Par cette disposition, l’ISFM avait réagit à la pratique de la Commission fédérale des professions médicales (MEBEKO) consistant à attribuer sans condition le diplôme fédéral de médecin aux médecins en provenance d’un pays tiers qui remplissaient toutes les exigences du programme de formation postgraduée du titre de spécialiste visé et qui avaient réussi l’examen de spécialiste.


Actuellement, 1372 médecins en provenance de pays tiers exercent en Suisse sur la base d’un diplôme de médecin vérifié et enregistré par la MEBEKO, mais non reconnu, faute de convention entre ces pays et la Suisse. La plupart de ces personnes remplissent les conditions requises pour l’obtention d’un titre fédéral de spécialiste ; or sans ce document, elles risquent tout simplement de ne plus pouvoir continuer à exercer dans de nombreux hôpitaux. À la demande de l’Office fédéral de la santé publique (OFSP), la direction de l’ISFM a élaboré une proposition de solution approuvée par le Comité de l’ISFM le 11 mars 2021. L’article 69 de la RFP a donc été complété comme suit par un alinéa 3bis :


Toute personne qui était déjà en formation postgraduée en Suisse avant le 1er janvier 2010 et qui remplit toutes les conditions du titre de spécialiste visé peut être admise à l’examen de spécialiste.


Qu’est-ce que cela signifie concrètement pour l’admission à l’examen ? Les médecins qui souhaitent bénéficier de cette réglementation d’exception doivent, avant leur inscription à l’examen de spécialiste, impérativement demander via le logbook électronique l’établissement d’un plan de formation auprès de l’ISFM (ou une vérification au moyen d'une demande de titre). Ensuite, la Commission des titres compétente déterminera au moyen d’une décision juridiquement contraignante si la personne remplit toutes les exigences du programme de formation postgraduée. Cette condition devra être attestée par une lettre du secrétariat de l’ISFM dans laquelle il sera fait référence à la réglementation d’exception mentionnée à l’art. 69, al. 3bis, RFP. Vous trouverez un modèle d’attestation ci-annexé.


Nous saisissons également l’occasion pour préciser deux autres points :


  • Comme la plupart des candidates et candidats s’informent des dates d’examen principalement via le site internet de l’ISFM et de leur société de discipline, nous renonçons à les publier dans le Bulletin des médecins suisses (BMS). Une brève information paraîtra à ce sujet dans le BMS pendant les prochains mois. Nous vous serions reconnaissants de nous transmettre comme à l’accoutumée les dates définitives d’examen de sorte que nous puissions les publier sur notre site internet.


  • La notice destinée aux candidates et aux candidats sur la manière de former opposition en cas d’échec à l’examen de spécialiste a été remaniée et peut être téléchargée sur notre site internet (en vous rendant à la rubrique de votre discipline, puis Examen de spécialiste – Informations). Nous vous invitons également à modifier l’adresse de la Commission d’opposition dans vos voies de droit comme suit : ISFM, Commission d’opposition pour les titres de spécialiste, c/o FMH, case postale, 3000 Berne 16.


M. Hänggeli et Mme Linder se tiennent volontiers à votre disposition pour toute question ou complément d’information (info@siwf.ch).


En vous remerciant pour votre collaboration.